Früher war alles besser....
Ach, wirklich? Nein, bestimmt nicht. Anders war es sicherlich - oder auch nicht, wie ich gestern feststellen konnte.
Ich war zu einer Veranstaltung, bei der zwei Künstler in einer Art Revue das Leben in den 20ern bis 30ern in Berlin musikalisch darstellten. Anhand des jüdischen Komponisten Mischa Spoliansky, der mit seinen Liedern und Texten von Chancon bis Kabarett breit gefächert war, wurde der Lifestyle, die Gesellschaft und auch die politische Veränderungen spürbar.
Was mir auffiel war die Aktualität der Liedtexte; zwar auf die 20er Jahre bezogen waren sie doch heute mehr als treffend. Es wurde der Schlankheitswahn und die Modehörigkeit besungen, die Tratscherei und Heuchelei der feinen Gesellschaft, die alt- und ausgedienten Muster der Ehe.
Später die Warnungen vor der politischen Gefahr in satirischer Form beschrieben und noch später in Metaphern.
Wenn also der Inhalt damals wie heute so passend war - hat sich denn gar nichts geändert? Ja ich weiß, es ist gerade etwas pauschal hier, denn natürlich hat sich etwas geändert.
Dennoch wiederholen sich Verhaltensweisen, Muster oder Ereignisse.
Hat sich also der einzelne Mensch vielleicht nur ganz wenig gebessert? Oder ein anderer zurück entwickelt? Wie ist das mit der gesamten Menschheit - kann man sie überhaupt als Masse erfassen und bewerten? Oder nach bestimmten Kategorien einordnen wie Land, Alter, Religion, Besitzstand und gültige Schlüsse ziehen?
Schon immer gab und gibt es Krieg auf der Welt - aber gibt es heute "mehr" Frieden als früher?
Diktaturen entstehen heute wie damals - sind es genau so viele und schlimme?
Schon immer gab es Hunger - heute mehr als früher?
Ist Reichtum heute anders verteilt als z.B. vor 500 jahren?
Ist es insgesamt in einer Balance und tatsächlich ändert sich höchstens der Ort der Veränderung?
Beantwortet mir das die Anthropologie, Soziologie, Biologie, Psychologie, Volkswirtschaftslehre? Oder auch einzelne Menschen aus jeglicher Weltenecke?
Oder weißt du mehr darüber?
Ich war zu einer Veranstaltung, bei der zwei Künstler in einer Art Revue das Leben in den 20ern bis 30ern in Berlin musikalisch darstellten. Anhand des jüdischen Komponisten Mischa Spoliansky, der mit seinen Liedern und Texten von Chancon bis Kabarett breit gefächert war, wurde der Lifestyle, die Gesellschaft und auch die politische Veränderungen spürbar.
Was mir auffiel war die Aktualität der Liedtexte; zwar auf die 20er Jahre bezogen waren sie doch heute mehr als treffend. Es wurde der Schlankheitswahn und die Modehörigkeit besungen, die Tratscherei und Heuchelei der feinen Gesellschaft, die alt- und ausgedienten Muster der Ehe.
Später die Warnungen vor der politischen Gefahr in satirischer Form beschrieben und noch später in Metaphern.
Wenn also der Inhalt damals wie heute so passend war - hat sich denn gar nichts geändert? Ja ich weiß, es ist gerade etwas pauschal hier, denn natürlich hat sich etwas geändert.
Dennoch wiederholen sich Verhaltensweisen, Muster oder Ereignisse.
Hat sich also der einzelne Mensch vielleicht nur ganz wenig gebessert? Oder ein anderer zurück entwickelt? Wie ist das mit der gesamten Menschheit - kann man sie überhaupt als Masse erfassen und bewerten? Oder nach bestimmten Kategorien einordnen wie Land, Alter, Religion, Besitzstand und gültige Schlüsse ziehen?
Schon immer gab und gibt es Krieg auf der Welt - aber gibt es heute "mehr" Frieden als früher?
Diktaturen entstehen heute wie damals - sind es genau so viele und schlimme?
Schon immer gab es Hunger - heute mehr als früher?
Ist Reichtum heute anders verteilt als z.B. vor 500 jahren?
Ist es insgesamt in einer Balance und tatsächlich ändert sich höchstens der Ort der Veränderung?
Beantwortet mir das die Anthropologie, Soziologie, Biologie, Psychologie, Volkswirtschaftslehre? Oder auch einzelne Menschen aus jeglicher Weltenecke?
Oder weißt du mehr darüber?
EndlosFaden - 22. Okt, 18:44
