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Donnerstag, 14. Februar 2008

Earth my Body

summte ich ständig unbewusst vor mich hin, während ich an dieser Gaia arbeitete.
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Nun ist sie fertig und wird in ihre neue Heimat reisen. Möge sie dort für Fülle und feste Wurzeln sorgen, die Vielfalt bewahren und immer wieder Neues entdecken lassen.

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Möge sie dazu beitragen, dass wir uns erinnern, wer unserer ursprunglicher Körper ist, wo und wovon wir leben.

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Dienstag, 15. Januar 2008

Begutachtung eines literarischen Todesfalls

Was geschieht mit toten Büchern?

Sie kommen - vor allem wenn ihre Todesursache unbekannt ist -zur Autopsie bei dem amerikanischen Künstler Brian Dettmer.

Grandios!

Freitag, 28. Dezember 2007

Love ist all around me...

and you...

Nein, das sind keine Nachwirkungen des eben geendeten christlichen Liebesrausches.
Dieses immer währende Thema scheint gerade bei vielen Menschen "akut" zu sein - und dabei meine ich Liebe in jeglicher Erscheinungsform.

Liebe zu den Kindern, den Eltern, der Familie überhaupt. Zu Freunden, Tieren, Orten oder Kunst. Natürlich auch die Liebe zu einem Partner: zusammen finden und sich wieder verlieren, Hochzeitstage, Brüche, Sehnsucht, Eifersucht.

Wollen und nicht können. Können und nicht wollen.
Wunde Herzen, Schmerz, Schuld, Leid und Qual.
Sich in einem glitzerndem, rosafarbenem Springbrunnenstrahl im Himmel verflüchtigen.
Suchen, warten, hoffen. Finden, erleben, geniessen.
Verluste ertragen, die nie heilen werden.
Glückseligkeit finden, die nie verloren werden wollen.
....

Egal. wie und was auch immer du im Moment erlebst, was zu deiner Liebe gehört, ich wünsche dir ein erfüllendes Geben und Nehmen.

Möge diese Göttin uns helfen, das zu finden, was uns alle nährt.


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(Herz: Nuno-Filz, maschinenbestickt; Göttin: Baumwolle mit Acrylfarbe, div. Perlen)

Montag, 17. Dezember 2007

Blaue Zahlen

braucht unser Haus, auch wenn die Postboten es nach all den Jahren geschafft haben zu wissen, wer in dem Haus ohne Nummer wohnt.

Aber es gibt immer noch Menschen, die suchen sich blind, wenn sie an unserem Haus nach einer Beschriftung Ausschau halten.
Dabei haben wir an unserem Carport ein kleineres - von der Tochter getöpfertes - Zahlenschild hängen, das von der Strasse aus gut zu sehen ist.
Oder zu sehen wäre, wenn die Menschen nicht in ihren Gewohnheiten gefangen wären und sich vorrangig an den Hauswänden orientieren würden.

Ach ja, also auch für solche Augen gibt es nun was zu finden - sobald es geschafft ist, sie aufzuhängen.

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(naja... das Foto.... also: getöpfert, mit einer blauen Lasur mit weißen Sprenkeln...)

Dienstag, 4. Dezember 2007

Rohrschach goes Art

Hach, die guten alten Klecksbilder!!
Wie habe ich sie schon in der Schule geliebt. Damals hatten wir eine Glasplatte mit Wasserfarben bemalt und auf ein Papier gelegt. Dann wieder vorsichtig abgenommen und trocknen lassen.

Endlich fing der kreative Teil an: mit Tusche konnten wir die für uns erkennbaren Konturen einzeichnen. Es war so simpel, sah wirklich toll aus und hat wirklich keine Beschränkungen oder Vorgaben gehabt, wie sie sonst im Kunstunterricht vermittelt werden. Das hat solchen Spass gemacht, dass ich damals zuhause ganze Zeichenblöcke auf diese Art vermalt habe.

Ich wäre ein Eldorado für jeden Gestaltpsychologen gewesen *g*.

Klar, dass ich mich für mein Journal wieder daran erinnert habe:

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Hihi, das war auch typisch: wird einmal eine Figur erahnt, nimmt sie sofort Gestalt an. Und es ist fast unmöglich gewesen, nach dem ersten Elephanten etwas anderes zu finden als Tiere.

Meditativer Pointilismus

Tscha, hört sich gut an, oder? Bedeutungsschwanger und Aufmerksamkeit erhaltend macht das ganz schön was her.

Dabei ist es ganz einfach:

ausgehend von einem oder mehreren Punkten - hier die drei großen Kreise - werden weitere Kreise in unterschiedlichen Größen gemalt.
Es werden Wege sichtbar, Flächen tun sich auf; werden z.T. plastisch, je nach Dichte der Kreise und auch Punkte.

Und es ist wirklich meditativ; zumindest ich erlebe dabei, dass ich Geduld und Konzentration entwickle, ruhig werde, und fast selbst neugierig bin, wo ich gerade spontan hinkreise.

Eine gute Sache, wenn man einen Ideenstau hat oder unterwegs oder in Meetings ist und die Langeweile um sich greift.
Oder auch einfach so zu empfehlen, ganz ohne Arzt oder Apotheker zu befragen.

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Freitag, 9. November 2007

Das schlechte Gewissen

drückt und pocht; es macht sich stets im Hintergrund bemerkbar und bleibt präsent. Es tut mir sehr Leid, hier gerade nicht sehr aktiv zu sein; mein Gewissen beisst mich schon deswegen.

Dennoch setzt es sich nicht wirklich durch, denn ich bin gerade im realen Alltag mit zu vielen anderen Dingen beschäftigt: ein Geburtstagsmarathon im Oktober, der würdig organisiert und abgefeiert werden will; meine Mitwirkung in einem Schulprojekt, bei dem wir ein Messe mit Berufsinformation veranstalten;
die mütterliche versteckte Führung bei der Hausaufgabendurchführung bei einem Kind ist verstärkt gefordert (meint die Mutter).

Auch die Filzproduktion läuft auf Hochtouren; eine größere Auftragsarbeit will fertig werden; etliche kleinere Geschenke sind vorbereitet; am Wochenende entscheidet sich, ob ich noch kurzfristig an einem Weihnachtsmarkt teilnehmen werde.

Spinnen (kann ich zwar schon, aber) will ich richtig lernen. Eine Handspindel hatte ich mir gebaut, doch die mag mich nicht und gibt nur unbrauchbares Garn ab. Meine Verärgerung spürend hat mir mein Schwipa zu meiner großen Verwunderung ein Spinnrad vom Flohmarkt besorgt. Leider ist das auch trotz nicht funktionstüchtig, und so suche ich hierfür noch eine hilfreiche Hand vor Ort.

Außerdem hatte ich beschlossen, täglich etwas Kreatives zu tun – und sei es auch noch so klein. Auch die Auslegung, was denn alles dazu gehört, gehe ich großzügig an. Das bedeutet, dass nicht die fertig gestellten, „schönen“ Endprodukte zählen, sondern dass ich kräftig beim Experimentieren mit diversen Materialien und Techniken bin.

So habe ich z.B. versucht, Digitalfotos mit dem Tintenstrahldrucker haltbar auf Stoff zu drucken; haber vor drei Wochen erstmals zwei Jar Fairies gemacht; versuche Polyester dauerhaft und stabil mit Filz zu verbinden; eben habe ich Fimoperlen gemacht und ebenfalls probiert, wie sie mit Fasern zusammen vermischt werden könnten.

Zudem will ich mein gut ausgestattetes Arsenal an Farben und Zubehör endlich mehr anwenden: also gestalte ich täglich mit Öl-, Acryl- und Temperafarben, Filz-, Bunt- und Gelstiften, Öl- und Pastellkreiden, Perlen und Pailletten, Fasern und Stoffen und was sonst noch im Haushalt zu finden ist ein Journal und tobe mich mit Materialien und Techniken aus.

Ich arbeit so auch gegen mein eigenen Vorurteil, trotz allem nicht wirklich kreativ und ideenlos zu sein, künstlerisch unzulänglich und vor allem ziemlich unbegabt zu sein.
Hey, wie blöd ist denn das wohl?! Auch wenn natürlich man selbst sein größter Kritiker sein darf, sollte man sich doch erst mal wohlwollend gegenüber stehen, oder nicht?! Was andere dann sagen, soll mir sowieso egal sein (.. werden ).

Also arbeite ich drauf los: leicht soll es sein und auch bunt; nicht zusammen passende Dinge zueinander finden lassen; ausprobieren was gerade kommt; Zeit lassen für das Fließende, ohne lenkende Kontrolle auf eine bestimmte Zielvorstellung hin.

Das Leben gelassen sein lassen und annehmen – das klingt gerade arg dramatisch. Dennoch muss ich bestätigen, dass mir ein Mehr davon gut täte. Da ist die Neugier auf Neues, es gibt Notwendigkeit und Raum für Veränderung, es ist drängend Zeit für Bewegung.
Wenn dieses tägliche „Kreativieren“ mich darin übt, so soll es mir nur Recht sein.

Und weil ich (wegen technischer Unzulänglichkeiten) keine Fotos habe (bzw. noch nicht hochgeladen), verrate ich einige Namen von Menschen, die Ähnliches machen und auch Fotos davon zeigen. Ich lasse mich inspirieren von Sara und Belinda und Teesha mit ihren weiteren Links. Bei Suzi solltest du dir auf jeden Fall die Videos anschauen!

Verrate mir doch, ob du dir auch sofort kreativ loslegst.

Freitag, 25. Mai 2007

Zwei neue ATC´s

sind fertig:

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die Spiralen und die Göttin sind jeweils aus selbst gebastelten Stempeln gedruckt; das Bunte sind Ölkreiden, die der Sohn nicht mehr im Unterricht brauchte; das ganze mit Acryllack begoldet

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- nur meine Fotokünste und die Digicam sind nicht die besten; die Bilder sehen einfach nicht so dolle aus wie in echt; hier ist das Goldgesprenkel etwas besser zu erkennen.




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Das ist die Verwertung eines Geburtstaggeschenks. Phosphoriszierende Aliens, von denen ich direkt eines gemopst habe - der Kartengrund war mal die Verpackung. Ist ganz nett, leuchtet halt wirklich in der Nacht :-) .

Mittwoch, 28. März 2007

Die großen Fragen des Lebens

haben mich auch wieder beschäftigt.

Die Suche nach sich selbst - die Einflüsterungen von außen, die irgendwann übernommen werden - die Erinnerung an die, die man war ...

So sieht das als ATC aus:

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Und passend zumThema ist die Karte auch von mehreren Seiten zu betrachten:


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Sonntag, 11. Februar 2007

ATC und 1"

So passiert´s!

Beim Einkaufen mal eben kurz in einer Bastelzeitschrift geblättert und schon habe ich mich infiziert!

Nur ganz kurz - wirklich ganz kurz!- habe ich wunderschöne Karten gesehen; natürlich selbst gestaltet, in sog. Mixed Media; eigentlich kleine Collagen in Spielkartengröße. Das Stichwort dazu ist ATC.

Zu Hause angekommen war die Inkubationszeit voll im Gange, deshalb habe ich natürlich im www gesucht und gefunden ... ooh, sagenhaft, was es alles so gibt - vor allem, wieviel es gibt und wie es funtkioniert ...

ATC sind also selbst gestaltete Karten in Größe 2,5"x3,5" (oder 6,4 x 8,9 cm), die über Internet oder Tauschbörsen in der ganzen Welt getauscht werden.

Also drehe ich mich einmal im Haus herum und finde sofort Dinge, die ich kreativ zusammenführen kann: spontan und aktuell fand ich diese beiden Damen aus der Angkor-Ausstellung wieder, die in meiner Karte ihre Freundin verabschieden.
(Naja, so 100% isses noch nicht, aber für mein allererstes Exemplar will ich mal großzügig mit mir sein)

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(Leider sieht das Foto nicht so toll aus: der Hintergrund ist eine rote Holographiefolie; die Damen aus einer Zeitung ausgeschnitten; wesentliche Farbakzente mit Filzstift; Geldschmuck mit Seidenmal-Gutta; Handtasche aus ´ner Zeitschrift reinmontiert; als Taschentuch ein Fitzelchen Seide; Rocailleperlen als Ohrringe)


Um dem ganzen noch ein Sahnehäubchen aufzusetzen, gibt es das ganze noch in miniaturisierter Form von 1"-Quadraten (2,5 qcm).
Ihr glaubt nicht, was da alles drauf passt :-)). Allerdings weiß ich noch nicht, ob dies sich bei mir einnistet, denn diese klein-klein-Pfriemelei ist eine harte Prüfung für meine Geduld.



Das schlimme daran ist, dass dies meinem Effizienzstreben so sehr entspricht (heißt: ich sammle alles, kann alles brauchen, schmeisse nur unter extremen Bedingungen etwas weg).

Hier eine erste Resteverwertung in braun:

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Tja, nun habe ich also so was gemacht; ich muss gestehen, die nächsten 1" in Rot sind schon vorbereitet, sogar ein neuer Sammelordner für Fotos und Gedankenblitze angelegt, jede Menge Ideen zwitschern im Kopf .... aber, was mache ich dann nur mit den vielen Dingen, die sich da drohend ankündigen *g* ?

Noch eine weitere Usergroup, ein weiteres angefangenes Thema/Hobby... hmm, eigentlich hatte ich mir ja Fokusierung vorgenommen ... (Schweinehund tanzt grinsend um mich rum, könnt ihr´s sehen?!)

Mal sehen, ob ich es noch im Zaum halten kann - zumindest hier im Blog kann ich mich bremsen, schliesslich gibt noch keine eigene Rubrik dafür. Mal abwarten, wie es sich entwickelt ....

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