montagsfrage
oder in Dunkelheit versteckt? Auffällig oder unsichtbar? Eigene oder fremde Farben?
Farben sind symbolhaft, aussagestark und unabdingbar im Leben, legen sie doch auch Zeugnis ab über unser Fühlen und Sein.
Doch nicht immer stimmen äußere Wirkung und inneres Erleben überein. Naja, zumindest nicht bei mir; nicht ständig, nicht im Wesentlichen.
Aber wer zeigt schon alle seine Farben, nutzt alle Facetten seiner Fähigkeiten, rührt leidenschaftlich in der persönlichen Farbpalette rum? Und zeigt das auch noch hervor, lebt frei von Bewertungen ganz selbstvergessen in den eigenen Lichtwellen?
Ja, es gibt natürlich solche Menschen - ich kenne sogar einige :-) - doch etwas wehmütig muss ich mir eingestehen, dass ich mich nicht dazu zähle.
Deshalb habe ich mir eine Erinnerung an mich selbst geschaffen, um es mir farblich besser gehen zu lassen:
Wie sieht das bei dir aus? Fühlst du dich mehr so in der gedämpfteren Variante
oder leuchtest du hervorstechend in aller Farbstärke

.
(naja, die Bildqualität mal wieder: in "echt" ist deutlich zu erkennen, dass die erste Hälfte deutlich blasser ist; wie von einem Grauschleier überdeckt - da musst du halt deine Vorstellungskraft mit iensetzn *g*)
EndlosFaden - 7. Apr, 14:20
und einen Korb Erdmännchen
das schaffte die Kamera noch, bevor sie ihren Geist - resp. ihre Batterien aufgab.
Hachje, schlechte Vorbereitung oder zuwenig vorausschauendes Denken kann schon mal passieren, wenn man es eilig hat, doch warum gerade zu den unpassendsten Zeiten?
Schliesslich waren wir gestern nach vielen Jahren noch mal im Zoo - und das *höre-und-staune* auf Wunsch unserer Teenager.
Wie passend, dass an diesem Tag auch eine der Attraktionen Geburtstag hatte: Marlar, das zweitjüngste Mitglied der Elephantenherde wurde zwei Jahre alt.
Und wir habe es natürlich gesehen: leider fehlte die Blütengirlande und es gab auch kein rüsseliges Auspusten von Kerzen auf Geburtstagsbananen. Dafür erfolgte eine von vielen "Ooohs", "Aahhss" und "Süüüüüsss" begleitete höchst fotogene Rüssel-Schwänzchen-Parade der beiden Kleinsten, gefolgt von den älteren Damen der Herde. Hach, süüüss!
Und natürlich gab es sehr viele andere exotische Tiere, doch mir hat gut gefallen, dass auch ein wenig die einheimische Fauna dargestellt wurde. So werden z.B. einige Krötenarten zwischen den spektakuären bunten Pfeilgiftfröschen, oder auch im Rhein und Bodensee vorkommende Fischarten vorgestellt.
Ausserdem habe ich bemerkt, dass die zunehmend global greifenden Programme sichtbar werden. Zumindest der Kölner Zoo hat nicht mehr jedes Tier, nur weil es das eben gibt und gezeigt werden muss. Offenbar wird nun langfristiger abgestimmt, welcher Zoo welche Tierarten betreut und auch züchtet. Das hilft vielen bedrohten Tierarten nun nicht wirklich, aber es ist schon mal ein Ansatz zum Erhalt einiger Arten.(Und nein, ich fange jetzt keine Diskussion um artgerechte Haltung undTierschutz an *g*).
Beim letzten Besuch - als für die Kinder der größte Anziehungspunkt des Zoos noch der Spielplatz war - gab es noch einen Eisbären. Ich kann mich noch erinnern, wie ich es bedauerte, wie wenig Platz der doch hat. Gestern gab es keinen Eisbären mehr, sondern die angrenzenden Pinguine hatten dieses Becken als Vergrößerung dazu erhalten. Ich weiß nun nicht wirklich, was mit dem Eisbären geschehen ist, aber ich stelle mir gerne vor, dass er in einem anderen Zoo mit mehr Platz untergebracht ist.
Zoobesuche sind nun wirklich gegensätzlich: einerseits so viele interessante Tiere die zeigen, welche Vielfalt auf der Erde herrscht. Andererseits ein Spiegel der menschlichen Expansions- und Mordlust, weil diese Vielfalt gedanken- und bedenkenlos zerstört wird.
Wie dem auch sei, ein Zoobesuch wird wohl weder das eine er- , noch das andere aufhalten.
Wann warst du das letzte Mal im Zoo und wie fandest du das?
EndlosFaden - 31. Mrz, 10:34
bin ich nicht.
Nur war ich irgendwie ständig beschäftigt, und zwischendurch auch mal lustlos. Im Rückblick finde ich es erstaunlicherweise schwierig, mich zu erinnern, was denn so alles geschehen ist. Tss, schnell verlebte, aber nicht sehr gelebte Zeit.
Das gibt´s doch nicht, dass irgendwie so wenig passiert ist, dass ich mich nicht daran erinnern könnte... Mal überlegen, was ich so zusammen kriege:
- da war der YOUR-Future Tag: eine von einer Elterngruppe - wo ich mitwirke - ins Leben gerufene und organisierte Veranstaltung für Schüler, bei denen Berufe von weiteren Eltern vorgestellt werden. Dieses Jahr als Messe mit einem recht prominenten Ehemaligen als Zugpferd: der Chef von Microsoft Deutschland
- zwei Beerdigungen in der weiteren Familie - einer davon einer meiner Cousins, den ich gerne mochte.
- dann wollen wir unsere Einfahrt zum Haus pflastern - nach 10 Jahren mit einem dauerhaften Provisorium keine leichte Aufgabe für die Handwerker, da es knifflige Lösungen zur Entwässerung erfordert. Also Landschaftsgärtner suchen, Termin vereinbaren, Angebote abwarten und vergleichen, Pflaster aussuchen ...
Und ja, es gibt sie noch, die Handwerker der alten Garde. Zitat während der Besichtigung: "Ist denn ihr Mann auch mal zu Hause? Bei den Frauen kann man ja nie so wirklich wissen, ob das stimmt, was die so [über Gelände, Bebauung, vorhanden Drainagen etc.]erzählen." Tssss, ich dummes, dummes Weibchen.. *g*.
Ob der davon ausgeht, dass ich gar nicht mit entscheide, wer den Zuschlag erhält?
- dann versuche ich immer wieder zwischendurch, eine Homepage mit Hilfe von Frontpage zu erstellen. Himmel, was stehe ich auf dem Schlauch, ich habe so gar keine Ahnung, wie ich das hinkriegen werde. Tssss, ich dummes, dummes Weibchen.. *g*.
Hilfeeeee.......
- hmm, war das schon alles? Alltagskram natürlich wie die üblichen Erkältungen in der Familie, Arztermine, Kindertaxidienst, klein wenig Gartengekruschel, dieses und jenes und den wohl bekannten Haushaltskram ...
ach ja.. zwischendruch war ich mal wirklich lahmgelegt wegen Rückenproblemen - da habe ich wohl zu viel Ehrgeiz beim Yoga gezeigt und hatte dann lange was davon, bääh
- ach, dann noch etwas aufregend-trauriges: eine meiner Freundinnen hat verkündet, dass sie plant, ein Jahr in Sri Lanka zu leben. Nächste Woche fährt sie mit ihren Kids hin, damit sie sich das anschauen. Wenn die nicken und sie das finanzielle eingermassen hinkriegt, ist sie bald weg. Menno!!
- und natürlich gab es diverse Basteleien; habe etliche Filzideen für Schmuck skizziert, eine neue Handpuppe begonnen, einen Stempel aus Linol gemacht, mein Journal um einige Collagen bzw. Bilder ergänzt, für die Tochter eine Tasche mit Hilfe von Färben und Fototransfer verschönert, ein kleines Häuschen mit Folientechnik probiert, mich an Stoffperlen versucht (nee, sind nix geworden), plane schon für einen Weihnachtsmarkt etc.
Und ja, wenn ich dazu komme, reiche ich auch noch einige Fotos nach - sofern ich das vorzeigbar finde :-) .
Tja, mehr fällt mir auf Anhieb nicht ein. Liest sich viel, oder? Komisch, trotzdem habe ich das Gefühl, kaum etwas auf die Beine gestellt und eher Zeit vertrödelt zu haben. Seltsam. Na ja, egal!
Kennt ihr das nicht auch?
EndlosFaden - 17. Mrz, 16:48
Ach, wirklich? Nein, bestimmt nicht. Anders war es sicherlich - oder auch nicht, wie ich gestern feststellen konnte.
Ich war zu einer Veranstaltung, bei der zwei Künstler in einer Art Revue das Leben in den 20ern bis 30ern in Berlin musikalisch darstellten. Anhand des jüdischen Komponisten Mischa Spoliansky, der mit seinen Liedern und Texten von Chancon bis Kabarett breit gefächert war, wurde der Lifestyle, die Gesellschaft und auch die politische Veränderungen spürbar.
Was mir auffiel war die Aktualität der Liedtexte; zwar auf die 20er Jahre bezogen waren sie doch heute mehr als treffend. Es wurde der Schlankheitswahn und die Modehörigkeit besungen, die Tratscherei und Heuchelei der feinen Gesellschaft, die alt- und ausgedienten Muster der Ehe.
Später die Warnungen vor der politischen Gefahr in satirischer Form beschrieben und noch später in Metaphern.
Wenn also der Inhalt damals wie heute so passend war - hat sich denn gar nichts geändert? Ja ich weiß, es ist gerade etwas pauschal hier, denn natürlich hat sich etwas geändert.
Dennoch wiederholen sich Verhaltensweisen, Muster oder Ereignisse.
Hat sich also der einzelne Mensch vielleicht nur ganz wenig gebessert? Oder ein anderer zurück entwickelt? Wie ist das mit der gesamten Menschheit - kann man sie überhaupt als Masse erfassen und bewerten? Oder nach bestimmten Kategorien einordnen wie Land, Alter, Religion, Besitzstand und gültige Schlüsse ziehen?
Schon immer gab und gibt es Krieg auf der Welt - aber gibt es heute "mehr" Frieden als früher?
Diktaturen entstehen heute wie damals - sind es genau so viele und schlimme?
Schon immer gab es Hunger - heute mehr als früher?
Ist Reichtum heute anders verteilt als z.B. vor 500 jahren?
Ist es insgesamt in einer Balance und tatsächlich ändert sich höchstens der Ort der Veränderung?
Beantwortet mir das die Anthropologie, Soziologie, Biologie, Psychologie, Volkswirtschaftslehre? Oder auch einzelne Menschen aus jeglicher Weltenecke?
Oder weißt du mehr darüber?
EndlosFaden - 22. Okt, 18:44
haben eines gemeinsam:
es sind alles Begriffe, die ich spontan gegoogelt habe. Ebenso Hexenkränzchen, rumtata, soe und ocles. Auch zu m.jiw, woeiru und ganzwasanderes gibt es ausführliche Auskünfte.
Spannend, was sich im www offenbart *g*.
Manchmal gebe ich Wörter ein und staune darüber, was andere Menschen daraus machen oder darunter verstehen. Oder ich schreibe wahllos Buchstaben vor mich hin und schaue, was das wohl werden könnte.
Wie du siehst, verfüge ich offenbar über (zu) viel Zeit, weil ich so sinn- und zusammenhangslos nach Ergebnissen suche, die ich gar nicht finden will.
Und was soll ich sagen: es ist toll! Spannend, lustig, überflüssig und auch lehrreich; witzig, in welcher Sprache man sich wieder findet und ebenso schmunzelnd versucht, einen Sinn zu erkennen;
eine Spielerei, die bisweilen wirklich den Horizont erweitert, Kontakte und Verbindungen herzustellen vermag, Anregungen gibt.
Ja, es ist auch oft nur Quatsch und Zeitverschwendung, dennoch empfinde ich das wie eine riesige Bibliothek, wo in jeder Ecke etwas Interessantes versteckt scheint. Es hat etwas von einer modernen Schatzsuche, wo die besten Fundstücke im bunten Allerlei des Lebens vergraben sind.
Wie verwendest du denn das Inet? Suchst du nur gezielt nach Informationen? Oder lässt dich auch mal von Link zu Link treiben? Ist es für dich mehr ein sachbezogenes Info-Medium mit Suchdienstfunktion oder eher ein verbindendes Kommunikationsmittel?
Machst du das auch schon mal, dass du irgendwelche Wörter oder sonstigen "Unsinn" googelst? Wenn nicht, dann probier das doch mal und erzähle mir davon.
EndlosFaden - 8. Okt, 10:52
Also dann mal los:
heute morgen so ab halb eins sinnierte ich über die montagliche Frage, während ich meine Regalwand anschaute.
Eine gescheite, allgemein und individuell interessierende, wichtige, egal ob politisch korrekte, beziehungspflegende, nicht zu intime da öffentliche Frage fiel mir nicht sofort ein. Dafür stellte ich fest, dass ich doch recht viele Lexika oder sonstige wissensvermittelnde Schlaumacher-Bücher rumstehen hatte.
Neuronenschnell verschaffte sich ein Idee ihren Raum, die ich nun hier auch umsetzen werde. Drehen wir das Ganze doch einfach um: statt einer Montagsfrage wird nun immer mal wieder eine Montagsantwort hier auftauchen, deren Kommentierung ich ebenso gerne erhoffe.
Gedacht - gemacht! Ich greife mit ein Buch - heute das Fremdwörterlexikon - schlage es willkürlich auf und lasse meinen Finger irgendwo anhalten.
Liebe Lesende, was also wisst ihr über Atresie?
Die erste Erklärung lässt mich schmunzeln, weil ich mir vorstelle, wie ich wohl betroffens ein könnte. Nein, das sollte mir wirklich nicht und nirgends passieren, denn es handelt sich hierbei um einen medizinischen Begriff. Er bezeichnet den Verschluss bzw. das Fehlen von (natürlichen) Körperöffnungen.
Also, was fällt uns unwillkürlich ein? Ohren oder Poren, Blase oder Nase? Oder gar die Geschichte, bei der die verschiedenen Organe in einem Wettstreit versuchen heraus zu finden, wer am wichtigsten sei? Wisst ihr, wer gewonnen hat?
Wenn ich aber ernsthaft überlege, wird es mir ganz schnell mulmig. Denn vielleicht sind ja nicht nur die Löcher nach Außen gemeint. Mir fällt auf, dass der Mensch doch recht viele Öffnungen und Durchlässe hat - die auch funktioneren müssen: Herzklappe, Speisröhre, Tränenkanäle, Nebenhöhlen; Übergänge und Anschlüsse der Organe wie Gallenwege, Adern, Darmgänge...
Verstopfung tut weh; noch schlimmer sind Gallen- oder Nierensteine, die im Weg liegen; unsere Sinne sind ebenfalls alle dann brauchbar, wenn das entsprechende Organ frei und offen ist.
Nun, der menschliche Körper scheint doch in seiner Komplexität und Durchlässigkeit recht anfällig zu sein. Lasst uns also jedem das freie Fliessen und nötige Öffnen und Schliessen seiner Körperlichkeiten gönnen - auch wenn dem ein oder anderen Menschen schon mal eine Atresie der sprechorganischen Körperöffnung gut täte.
In diesem Sinne bleib gesund und lass mich dir ein atresiefreies Leben wünschen.
EndlosFaden - 1. Okt, 10:11
Da hatte ich doch heute morgen so einen schönen Beitrag geschrieben - voller Stolz, dass ich mit der Montagsfrage mal richtig früh dran war - als ich Depp ohne vorheriges Speichern den Beitrag losschickte.
"Es ist ein allgemeiner Fehler aufgetreten" - schleuderte mir twoday entgegen. Und das morgens um halb zwei - knaatsch!
Also mal sehen, was mit diesem Beitrag geschieht - und dann schreibe ich nochmal - aber gewiss kürzer (und dabei kann ich nur auf mich selbst sauer sein, ich könnte es schliesslich besser wissen - IMMER erst mal speichern ... hach ja..)
EndlosFaden - 1. Okt, 10:06
schlimmer als ich dachte steht es um mich! Jaa!
Ich werde älter, was ja an sich zu begrüßen ist, da ich ja noch nicht alt bin. Allerdings passt du dich als eines meiner abscheulichsten inneren Wesen auch an.
Du hätschelst und nährst meine Faulheit und Bewegungsunlust, machst mir sportliche Aktivitäten madig und zeigst mir angewidert dein Ego, wenn es um die Lustabfrage zu Sport geht.
Als ich noch jünger war, habe ich doch ziemlich viel Sport gemacht. Du erinnerst dich sicher daran, denn wahrscheinlich gab es dich damals auch schon, wenn nicht spürbar, dann doch ignoriert.
Allerdings verfügst du über eine gewaltige Durchsetzungsfähigkeit, und es kam, wie es kommen musste.
Mit den Jahren und den veränderten Lebensumständen wurdest du größer, sichtbarer und raumgreifend. So dominant, dass es schon gefährlich wird, dir noch mehr Leine zu lassen.
Hach ja, also dachte ich mir, ich überzeuge dich einfach und beginne mal wieder mit einem Yoga-Kurs. Das ist schliesslich keine wettkampforientierte Sportart, bei der meine körperlichen
(Un)fähigkeiten über den mentalen Ehrgeiz triumphieren - was dir bestimmt gefallen würde, ich weiß.
Yoga passt sogar sehr gut, weil es sich den physischen Bedingungen anpasst und nicht so langweilig ist wie z.B. joggen oder walken.
Lieber Schweinehund: das ist ja eher was Spirituelles, Meditation in Bewegung; da kannst du nicht meckern.
Da ich immer noch recht beweglich bin, gelingt es dir auch nicht mit, mit dem "Kannst-du-gar-nicht"-Argument zu punkten. Ätsch, jetzt musst du einfach mit!
Allerdings muss ich gestehen, dass ich dich unterschätzt habe. Während der ersten Stunde konnte ich dein fies grinsendes Geflüster hören: "booa, sind die Gelenke doch eingerostet, siehste! Und schau dir die anderen an - die sind 10 Jahre älter als du und halten die Beine viel länger oben! Na, was ist jetzt mit dir, hast wohl gar keine Muskeln mehr, nicht wahr! Hihi, findest schon so eine kleine Übung anstrengend..."
Tja, lieber Schweinehund, da hast du Recht. Peinlich berührt und erschreckt musste ich erkennen, dass ich es doch nötiger habe als vermutet. Und deshalb gilt für dich: Klappe zu, ab an die Leine, zurück in den Zwinger - oder noch besser, mein süsses Hündchen: zieh dir Sportsocken an und ab mit dir auf die Matte.
Sitz und bleib!
Dein Mensch
Und wie sieht das bei dir aus? Hast du -vor allem im Bereich der sportlichen Bewegung - auch einen solch mächtigen Schweinehund? Musst du den ebenfalls ab und an in seine Grenzen verweisen? Und schaffst du das, dass er auf dich hört?
EndlosFaden - 17. Sep, 10:34
Ach du je erst Mal, wie die Zeit vergeht!!
Ich geb´s zu, so gaaaaanz viel Bloglust hatte ich in letzter Zeit nicht - und auch das ein oder andere Thema (wie z.B. bei
Niwi hat mich sprach- und bewegungslos gemacht.
Dennoch war ich nicht ganz untätig, habe ich doch etliche Termine mit Schulangelegenheiten hinter mich gebracht. DAS wäre auch mal was für die Montagfrage: warum tue ich mir diese ganze nervende, sinnlose, zermürbende, anstrengende und nutzlose ehrenamtliche Elternarbeit an - dieses PseudomitbestimmungsBLABLA, in diesem System und vor allem mit diesen Lehrern? Hrrr, ein anderes Mal gehe ich mehr in mich und forsche, warum ich an etwas festhalte, was mir nicht wirklich gut tut.
Sonst habe ich noch unter anderem Gardinen gekauft und genäht. Die Kinder haben beschlossen, dass sie nun wirklich aus dem Alter raus wären, wo sie Bärchen, Tierchen und sonstiges Kinderchengedöns vor den Scheiben hätten. Ja, Recht haben sie, also hat die Mutter mal eben umdekoriert :-) .
Es sieht nun wirklich besser aus, die Kinder sind mit ihrer Wahl (einmal besonders schön und einmal absolut lichtundurchlässig) zufrieden und dem karmischen Gesetz folgend die Mutter ebenfalls.
Und schon stehen wir heute am Dienstag vor der Montagsfrage: wohin mit dem alten Zeug? Die alten Gardinen wären noch gut - halt nicht bei mir. Etwas anderes damit machen
könnte ich auch (Z.B. in ein Bild umwandeln, besticken, zu Deckchen für noch zu zeugende Babies umbauen, verbasteln) - also alles Gründe, das nicht in die Tonne zu kloppen.
Doch wann könnte das in Frage kommen? Das ist unabsehbar, nimmt bis dahin nur Platz weg, verstopft die Schränke, ergibt schlechte Energie - also doch weg damit?
Ohne das allumfassende Thema "Loslassen" jetzt zu strapazieren, würde ich doch gerne wissen, ob du auch solche noch wirklich guten und brauchbaren Dinge bei dir irgendwie bevorratet werden oder ob du sie lieber doch weggibst?
Bist du der Messie, der sich für alle Möglichkeiten vorbereitet und dessen Receycling-Credo "kann ich immer noch mal gebrauchen" lautet?
Oder gehörst du zu den Feng-Shui-Entrümplern, die die Energie in ihren Räumen durch Leere im Fluss halten?
EndlosFaden - 4. Sep, 18:22
ist die, die jede Frau haben sollte: die beste Freundin.
Fast eine Woche war sie zu Besuch bei mir, und wie immer ist die Zeit verflogen. Da wir mittlerweile etliche hunderte Kilometer entfernt wohnen, sind die vier-Augen-Zeiten ziemlich selten, was natürlich genauso schade ist.
Das hindert und jedoch nicht daran, unsere Freundinnen-Beziehung zu erhalten. Denn wie wir so melancholisch-grinsend über unser Alter sinnierend feststellen konnten, hätten wir bereits unser Silbernes Jubiläum feiern können.
Tatsächlich, abgesehen von der eigenen Ursprungsfamilie sind wir füreinander die Menschen, die sich die längste Zeit des Lebens konstant begleiten. Wir haben vieles über- und mitgelebt: Freunde, Hochzeiten, Trennungen, Umzüge, Todesfälle, Krankheiten, Erfolge, Krisen, Unzufriedenheiten, Glücksmomente und den ganz normalen Alltag.
Wir sind in diesen 25 Jahren verbunden gewesen; mal mehr, mal weniger nah; haben uns aufeinander zu bewegt und sind doch in andere Richtungen gegangen; jede hat (mittlerweile) ihr eigenes Lebens, eigene Familie, Spiritualität, Interessen, Hobbies, Vorstellungen, Anforderungen ...
Lebenslinien, die lange miteinander verwoben sind; die Kreuzungspunkte haben, parallel laufen, Knoten bilden und verheddert sind; die aber nie auseinander gerissen waren.
Natürlich gibt es auch neue Freundschaften, die auch eine intensive oder vertraute Basis haben und gewiss den gleichen Stellenwert einnehmen. Doch diese unterscheiden sich einfach in der "Frische".
Vielleicht ist gerade wegen der Dauer dieser Freundschaft das Gefühl von Zusammengehörigkeit einfacher. Vieles muss nicht mehr erklärt werden: ein einfaches "weißt du noch, als..." reicht aus, um eine komplexe Situation zu beschreiben;
und die lange Bewährungs erlaubt es, vertrauensvoll Dinge zu sagen oder sich sagen zu lassen, die sich sonst keine anderer erlauben darf.
Und in diesem Sinne wünsche ich jedem Menschen eine/n beste/n Freund/in (und zwar unabhängig bzw zusätzlich zum einem möglichen "mein Lebenspartner ist mein bester Freund").
Meiner besten Freundin und mir wünsche ich, dass wir weiterhin unser Tänzchen wagen und die nächsten 25 Jahre genauso prima hinkriegen.
Und bei dir bin ich neugierig, ob du auch eine Beste Freundin hast; oder wie lange deine längste Freundschaft besteht; oder ob dir egal ist, seit wann du jemand kennst; vielleicht gibt es für dich gar keinen Unterschied zwischen alten und neuen Freundschaften?
EndlosFaden - 6. Aug, 12:40